Philosophische Sprüche und Zitate | Seite 2

Die besten Weisheiten, Zitate und Aphorismen aus der Philosophie von der Antike bis zur Neuzeit findest du hier schnell und übersichtlich in unserer Spruch- und Zitatesammlung.

Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls.

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Das Königthum repräsentirt den Glauben an Einen ganz Überlegenen, einen Führer Retter Halbgott. Die Aristokratie repräsentirt den Glauben an eine Elite-Menschheit und höhere Kaste. Die Demokratie repräsentiert den Unglauben an große Menschen und an Elite-Gesellschaft: 'Jeder ist jedem gleich.' 'Im Grunde sind wir allesamt eigennütziges Vieh und Pöbel.'

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Wo kein Du, ist kein Ich.

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Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen.

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Jedes Wort ist ein Vorurteil.

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Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.

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In dreierlei Hinsicht gehört die Historie dem Lebendigen: sie gehört ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedürftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und eine kritische Art der Historie zu unterscheiden.

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Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall.

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Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave.

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Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!

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Der Wahrheit dienen wenige in Wahrheit, weil nur wenige den reinen Willen haben gerecht zu sein und selbst von diesen wieder die wenigsten die Kraft, gerecht sein zu können.

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Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden.

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Der leitende Grundsatz der Stilistik sollte sein, dass der Mensch nur einen Gedanken zur Zeit deutlich denken kann; daher ihm nicht zugemutet werden darf, dass er deren mehrere auf einmal denke. Dies aber mutet ihm der zu, welcher solche, als Zwischensätze, in die Lücken einer Hauptperiode schiebt.

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Für sein Tun und Lassen kann man keinen anderen zum Muster nehmen.

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Der Sündenfall – Weißt du den Grund, warum in den Apfel gebissen hat Adam? Um der Theologie einen Gefallen zu tun.

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Nur wer keine irdischen Eltern hat, braucht himmlische Eltern.

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Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.

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Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen.

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In irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd ausgegossenen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der 'Weltgeschichte': aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mussten sterben.

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Sprache ist lichtend-verbergende Ankunft des Seins selbst.

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Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.

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Wird nämlich das Unrecht von Einer Seite herausgeworfen, so schleicht es sich von der andern wieder herein; weil eben die Unrechtlichkeit tief im menschlichen Wesen liegt.

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Auch streift der Mensch in den Wäldern seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und ist, in welchem Jahre seines Lebens er auch stehen mag, doch immer ein Kind. In den Wäldern ist immerwährende Jugend. In diesen Pflanzungen Gottes herrscht Würde und Heiligkeit, eine immerwährende Festlichkeit wird bereitet, und kein Gast vermag zu erkennen, wie er in tausend Jahren ihrer überdrüssig werden sollte.

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Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.

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Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.

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Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.

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'Emanzipation des Weibes' – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene.

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Es ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen.

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Es gibt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen.

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Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.

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