Friedrich Nietzsche Zitate

Friedrich Wilhelm Nietzsche war einer deutscher Philologe, Philosoph, Dichter und Komponist, der einen maßgeblichen Einfluss auf die westliche Philosophie und Kulturgeschichte hatte. Er wurde 1844 in Röcken, einer Kleinstadt in der Nähe von Leipzig geboren und starb 1900 nach langer Krankheitsgeschichte, psychischen Zusammenbrüchen und mehreren Schlaganfällen.

Der Mensch entdeckt zuletzt nicht die Welt, sondern seine Tastorgane und Fühlhörner und deren Gesetze - aber ist deren Existenz nicht schon ein genügender Beweis für die Realität? Ich denke, der Spiegel beweist die Dinge.

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Gegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden.

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Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.

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Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.

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Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben.

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In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können; darüber kann uns allein der Erfolg oder Misserfolg belehren.

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Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde.

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Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.

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Fast überall wo es Glück giebt, giebt es Freude am Unsinn.

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Das Vollkommene soll nicht geworden sein. - Wir sind gewöhnt, bei allem Vollkommenen die Frage nach dem Werden zu unterlassen: sondern uns des Gegenwärtigen zu freuen, wie als ob es auf einen Zauberschlag aus dem Boden aufgestiegen sei.

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Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: 'Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?' Wer Ohren hat, der höre.

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Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.

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Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.

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Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.

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Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt.

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Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls.

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Das Königthum repräsentirt den Glauben an Einen ganz Überlegenen, einen Führer Retter Halbgott. Die Aristokratie repräsentirt den Glauben an eine Elite-Menschheit und höhere Kaste. Die Demokratie repräsentiert den Unglauben an große Menschen und an Elite-Gesellschaft: 'Jeder ist jedem gleich.' 'Im Grunde sind wir allesamt eigennütziges Vieh und Pöbel.'

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Jedes Wort ist ein Vorurteil.

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In dreierlei Hinsicht gehört die Historie dem Lebendigen: sie gehört ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedürftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und eine kritische Art der Historie zu unterscheiden.

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Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall.

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Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave.

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Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!

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Der Wahrheit dienen wenige in Wahrheit, weil nur wenige den reinen Willen haben gerecht zu sein und selbst von diesen wieder die wenigsten die Kraft, gerecht sein zu können.

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Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen.

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In irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd ausgegossenen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der 'Weltgeschichte': aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mussten sterben.

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Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.

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Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.

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Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.

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Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.

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'Emanzipation des Weibes' – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene.

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