Ralph Waldo Emerson Zitate

Ralph Waldo Emerson war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph. Er wurde 1803 in Boston, Bundesstaat Massachusetts, geboren und starb 1882 in Concord, Massachusetts. Emerson führte die Transzendentalistische Bewegung an, einer zunächst recht losen philosophischen Bewegung, die auf Basis des Unitarismus gegen den geistigen und spirituellen Zustand der damaligen Gesellschaft protestierte.

Auch streift der Mensch in den Wäldern seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und ist, in welchem Jahre seines Lebens er auch stehen mag, doch immer ein Kind. In den Wäldern ist immerwährende Jugend. In diesen Pflanzungen Gottes herrscht Würde und Heiligkeit, eine immerwährende Festlichkeit wird bereitet, und kein Gast vermag zu erkennen, wie er in tausend Jahren ihrer überdrüssig werden sollte.

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In der Wildnis finde ich etwas Wertvolleres und Verwandteres als auf den Straßen und in den Dörfern. In der ruhigen Landschaft, und besonders in der weit entfernten Linie am Horizont, erblickt der Mensch etwas, das so schön ist wie seine eigene Natur.

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Das Antlitz der Natur ist ein Ausdruck der Andacht. Wie die Gestalt Jesu steht sie da mit geneigtem Haupt und den Händen über der Brust gefaltet. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

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Wissen heißt wissen, dass wir nicht wissen können.

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Die Jahre lehren viel, was die Tage niemals wissen.

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Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht.

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Ein Mensch, der in die Einsamkeit gehen will, muß sich von seiner Wohnstube ebenso weit entfernen wie von der Gesellschaft. Ich bin nicht allein, während ich lese und schreibe, obschon niemand bei mir ist. Aber wenn ein Mensch allein sein will, laß ihn zu den Sternen aufblicken.

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Die Sonne bescheint nur das Auge des Mannes, aber in das Auge und das Herz des Kindes scheint sie hinein.

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In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurück.

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